Der 1956 in Teheran geborene Amir Hassan Cheheltan gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller und Publizisten Irans. Neben zahlreichen Romanen veröffentlicht er regelmäßig Artikel zu iranischen Themen in internationalen Zeitungen, unter anderem in der Frankfurter Allgemeinen, der Süddeutschen und der New York Times. Im Juni wird Cheheltan auf Einladung des DAAD für ein Jahr nach Deutschland kommen, im selben Monat erscheint im Münchner P. Kirchheim Verlag die deutsche Übersetzung seines Romans „The Morals of the Inhabitants of Revolution Avenue“. Ein Gespräch mit dem Autor über das Schreiben in einem repressiven System, die Liebe zu seinem Land und seiner Sprache und die Hoffnung auf eine liberalere Zukunft im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen in Iran, die am 12. Juni 2009 stattfinden werden.

12 June 2009

L’assassinat, en décembre 1998, de deux écrivains iraniens à Téhéran accrédite l’idée que des hommes de plume figurent bel et bien sur une « liste noire ». Les tueurs, qui appartiennent au ministère des renseignements, auraient agi de leur propre initiative. Mais nul ne croit à cette version officielle

LeMond
19 February 1999